Schriftzug
Geschichte(n) -> 1823-1832 Kriminalfälle im Fürstenthum Lichtenberg

Amtsgericht St. Wendel.

Register, enthaltend einige Beschlüsse, welche von der Anklagekammer erlassen wurden

Vol. I

05.03.1823-29.10.1832

 

 

(Seite 1)

1. 05.03.1823, Catharina Arend, ledig, 20, Tochter von Conrad Arend, Feldhüter, Martinweyerbach, soll ihr neugeborenes Kind männlichen Geschlechts ermordet haben

 

(Seite 6)

2. 13.03.1823, Johannes Fritz, 53, Ackerer in Schmitthachenbach, soll Conrad Huck, Ackerer von Bärenbach mit Flintenschutz verwundet haben

 

(Seite 12)

3. 11.06.1823, Peter Kunz, 39, Feldschütz aus Marpingen soll Christian Krämer, Schuster von Breiten, schwer verwundet haben

 

(Seite 16)

4. 21.10.1823, 1. Peter Schmitt, Ackerer in Bliesen, 34; 2. Adam Schmitt, Ackerer in Bliesen, 32; 3. Anton Klees, Strohdecker in Bliesen, 38; 4. Johann Nikolaus Lips, Taglöhner in Bliesen, 45; 5. Johannes Hemmer, Maurer in Bliesen, 33; Straßenraub auf der Straße von Wolfersweiler nach Baumholder

 

(Seite 27)

5. 21.10.1823, Johannes Fritz, 53, Ackerer in Schmitthachenbach, soll Conrad Huck, Ackerer von Bärenbach mit Flintenschutz verwundet haben

 

(Seite 32)

6. 27.08.1824, Sophia Schwambach, 23, und Catharina Elisabetha Schwambach geb. Diel, 59, Berschweiler, Ermordung eines Kleinkinds

 

(Seite 43)

7. 12.09.1825, Daniel Haymann, 47, Handelsmann in Martinweyerbach, Meineid

 

(Seite 49)

8. 01.02.1826, Heinrich Fels, Schlosser von Baumholder, Entwendung eines Pflugs

 

(Seite 52)

9. 01.02.1826, Catharina Trost, ledig, St. Wendel, Einbruch beim Bäcker Anton Keller in St. Wendel

 

(Seite 58)

10. 22.02.1826, Jakob Helfenstein, Ackerer in Thallichtenberg, Entwendung eines Pflugs

 

(Seite 64)

11. 15.03.1826, Peter Veit, Kalkgräber in Niederlinxweiler, soll seinen Vater Joseph Leist per Schrotschuß verwundet haben

 

(Seite 70)

12. 12.04.1826, Jakob Hebel, Schäfer zu Offenbach, soll seinen Knecht Heinrich Gilges mit einem Holzknüppel auf den Kopf geschlagen haben, woran der verstarb.

 

(Seite 76)

13. 16.03.1827, Johann Adam Peter Anstalt, Zimmermann von Rohrbach, wohnhaft Heimbach, Bigamie

 

(Seite 81)

14. 11.07.1827, Johannes Hemmer, Lumpenhändler in Bliesen, soll auf dem Weg zwischen Alsweiler und Marpingen den Nikolaus Anton, Lumpensammler aus Demmeldingen, beraubt haben

 

(Seite 84)

15. 13.12.1827, Peter Massing senior, Ackerer und Schöffe, Peter Massing jr, Ackerer, beide in Namborn, Unterschriftenfälschung

 

(Seite 88)

16. 14.12.1827, Friedrich Dieter, Ackerer in Nahbollenbach, Entwendung eines Pflugs

 

(Seite 92)

17. 07.01.1828, Johann Zang, 29, und Peter Zang, 26, beide Zimmerleute aus Heusweiler, Einbruch ins Pfarrhaus Namborn bei Pastor Wendel Hallauer

 

(Seite 101)

18. 13.02.1828, Andreas Follmar, 45, Müller in Bliesbolchen, zuletzt in Diensten bei Jakob Veit, Müller in Osenbach, Diebstahl

 

(Seite 106)

19. 27.09.1828, Johann Friedrich Greiner, 23, Maurer in Oberreidenbach, Diebstahl von Geld bei seinem Dienstherrn Johann Nikolaus Rassier in Bliesen

 

(Seite 114)

20. 24.12.1828, Nikolaus Angel, Sohn des Taglöhners Johann Angel, 19, Urweiler, Einbruchdiebstahl

 

(Seite 118)

21. 21.02.1829, Wilhelm Pöss, 24, ohne Gewerb in Baumholder, Einbruchdiebstahl

 

(Seite 124)

22. 22.04.1829, Jacob Keller, 26, Metzger in Bliesen, Johann Nicolaus Schumann Vater, 49, Dreher in Niederhofen, Johann Nikolaus Schumann Sohn, 24, Stuhlmacher in Niederhofen, Entwendung eines Hammels

 

(Seite 130)

23. 02.11.1829, Adam Schwan, 53, Taglöhner in Baltersweiler, Catharina Walter, Ehefrau des Michel Leischen, 44, Taglöhnerin in Baltersweiler, falsches Zeugnis

 

(Seite 135)

25. 03.02.1830, Jakob Biehl, 20, Schuhmacher in Welschbach, Einbruchdiebstahl in Breiten

 

(Seite 143)

26. 29.04.1830, Philipp Schön, 25, geboren in Oberweiler, Canton Wolfstein, Knecht bei Johann Adam Rübel in Wiesweiler, soll einen Sack Hanfsamen gestohlen haben

 

(Seite 146)

27. 29.04.1830, Peter Sesterheim, 22, Müller in Namborn, soll durch absichtliches Herabstoßen eines Topfs mit heißem Wasser Totschlag an dem 9 Monate alten Wendel Alles begangen haben, außerdem Verletzung der Margaretha Wagner, Ehefrau des Wendel Alles, und ihres dreijährigen Sohns Franz Alles

 

(Seite 149)

28. 03.05.1830, Johann Friedrich Greiner, siehe Nr. 19 (Seite 106)

 

(Seite 153)

29. 28.05.1830, Nikolaus Marx, 20, geb. in Rüdenburg, wohnhaft in Morscheid, Dienstknecht bei Philipp Adam Roos, Schullehrer in Reichenbach, Diebstahl bei seinem Dienstherrn

 

(Seite 157)

30. 22.06.1830, Carl Fillmann, Sohn, 25, Müller auf der Antesmühle, soll seinen Vater Carl Fillmann durch Zudrücken der Kehle und Stoßen an die Brandmauer und Stubenthür mißhandelt zu haben

 

(Seite 160)

31. 22.06.1830, Nikolaus Lauer, 18, Sohn des Ackerers Michael Lauer, Grügelborn, Brotdiebstahl beim Ackerer Jakob Lang in Grügelborn

 

(Seite 163)

32. 24.06.1830, Johannes Klein, 45, ohne Gewerb, geboren und wohnhaft in St. Wendel, Einbruchdiebstahl in St. Wendel

 

(Seite 166)

33. 29.6.1830, Franz Funkhauser, 40, Ackerer und Taglöhner, wohnhaft Roschberg, soll den Feldhüter Johann Bischoff von Gehweiler so mißhandelt haben, daß der 20 Tage nicht mehr arbeiten konnte.

 

(Seite 168)

34. 24.07.1830, Jakob Fluck, 40, Küfer und Bierbrauer, aus Siebeldingen bei Landau gebürtig, soll im Wirtshaus Jakob Fleck in St. Wendel dem Kiefergesell des Wirtes namens Carl Adler Sachen entwendet haben

 

(Seite 171)

35. 29.10.1830, Peter Mai, 22, Taglöhner aus Baltersweiler, dort wohnhaft, Einbruchdiebstahl bei Jakob Becker zu Reitscheid

 

(Seite 174)

36. 17.03.1831, Maria Franz, Tochter des Ackerers Johannes Franz aus Bliesen, soll in der letzten Hälfte des August 1830 das von ihr geborene Kind männlichen Geschlechts getötet haben.

 

(Seite 176)

37. 17.03.1831, Jacob Fuchs, Taglöhner aus Oberlinxweiler, soll aus der Mahlmühle von Wendel Jacob, Müller in Oberlinxweiler, Frucht gestohlen haben. .

 

(Seite 179)

38. Jacob Brixemer, 35, Tag- und Nachtwächter in Hofeld, Peter Haßdenteufel, 21, Ackerer in Hofeld, Andreas Loch, 40, Ackerer in Hofeld, Johannes Hasstenteufel, 58, Ackerer in Mauschbach, Johann Schmitt, 27, Wirth und Schmied in Hofeld, Jacob Langendörfer, Ackerer in Mauschbach, Johann Bick, 36, Ackerer in Hofeld, Nicolaus Hassdenteufel sr, 49, Ackerer in Hofeld, Nicolaus Hassdenteufel jr, 25, Ackerer in Hofeld, Jacob Schmidt, 27, Ackerer in Hofeld, wegen bewaffneter Rebellion nach der Verhaftung von Johann Rammacher von Hofeld.

 

(Seite 193)

39. 19.11.1831, Jacob Schuh, Taglöhner, Heinrich Volz, Taglöhner, Nicolaus Carlinovsky, Fuhrmann, Johann Welter, Schneider, Jacob Gestier, Drechsler, Jacob Keller, Ackerer, alle in St. Wendel, sollen sich den Zollbeamten Friedrich Albrecht und Carl Braun gewaltsam widersetzt haben

 

(Seite 197)

40. 24.02.1832, Jacob Becker, Sohn von Nicolaus Becker, Taglöhner in Reitscheid, Wilhelm Metzger, Ziegler und Taglöhner auf der Hengstwalder Ziegelhütte nahe Waldmohr, vulgo „der lange Fries“, zuletzt sich beim Wirth Nicolaus Hassdenteufel zu Grügelborn sich aufhaltend, Peter Geiger, Maurer zu Reitscheid, Jacob Kirch, Schuhmacher in Grügelborn, Michel Becker, Sohn von Nicolaus Becker, Taglöhner in Reitscheid, Jacob Geiger, Strohdecker zu Reitscheid, Jakob Becker, Steinmetz in Grügelborn, Johannes Molter, Ackerer in Reitscheid, sollen sich dem Grenzaufseher Ernst Pieson, zu Oberkirchen stationiert, tätlich widersetzt haben.

 

(Seite 199)

41. 07.09.1832, Valentin Elicker, Taglöhner, Peter Finckler, Maurer, beide in Oberlinxweiler, sollen den Taglöhner Georg Fuchs beraubt zu haben.

 

(Seite 202)

42. 07.09.1832, Maria Kyré, Witwe des Joseph Fourré, Wäscherin in St. Wendel, soll die vorzeitige Entbindung der schwangeren Sophia Schweig aus Steinberg theils durch Arzneimittel, theils durch gewaltsames Eröffnen des Fruchtbehälters befördert zu haben.

 

(Seite 204)

17.10.1832, Nicolaus Keller, Oberkirchen, war auf dem Hambacher Fest und traf dort den Uhrenhändler Johannes März

 

(Seite 205)

25.10.1832, Catharina Ditzler, ledige Tochter des Taglöhners Jacob Ditzler zu Namborn, zuletzt Dienstmagd bei Franz Josef Dreher, Ackerer zu Hopstätten, wegen Entwendung von Schweinefleisch

 

Quelle: Landesarchiv Saarbrücken, SaCOReg 575

Die angegebenen Seiten sind jeweils die ersten Seiten des jeweiligen Falls.

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