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Krieg am Boden -> 80th Infantry Division -> 318th Infantry Regiment After-Action-Reports

 

14. März 1945

Das 318 IR reorganisierte seine Stellungen und führte seinen Angriff gegen Osten fort. Das 1. Batallion klärte den Westteil der Wälder auf und bewegte sich dann nach Osten, um mit der Aufklärung der Hauptstraße anzufangen. Man stieß auf schweres feindliches Feuer aus Sturmgeschützen (assault guns) und mäßiges Feuer aus kleineren Geschützen und Automatikwaffen. Das Batallion nahm sein Operationsziel, festigte seine Stellungen östlich des Waldes und blieb als Regimentsreserve dort liegen.

 

14. März 1945

Um 11.27 Uhr bewegten sich das 2. und das 3. Batallion, 318 IR, zu ihren Operationszielen, als der Feind die Frontlinie durchbrach und die Hauptstraße durch den Wald an seinem Ostausläufer abschnitt. Damit wurde das 2. Batallion in WEISKIRCHEN isoliert, wo man auf hartnäckigen Widerstand stieß und sich von Haus-zu-Haus vorkämpfen mußte. Das 3. Batallion festigte seine Stellungen im rechten Teil und im Zentrum der Regimentszone und setzte sein Aufräumen des Waldes in der Umgebung von WEISKIRCHEN sowie einer Straßensperre, die am Vortag installiert worden war, fort.

 

15. März 1945

Das 1. Batallion, 318 IR, klärte die Hauptversorgungsroute und die angrenzenden Wälder im Zentrum der Regimentszone auf und setzte Straßensperren auf jede Straße und jeden Weg, die aus den Wäldern in dieser Zone führten. Das 1. Batallion festigte seine Stellungen auf HÜGEL 659. An diesem Abend wurde über den Feind berichtet, er hielte sich zwischen dem 1. und dem 2. Batallion auf; das war das erste Zeichen dafür, daß sich die Deutschen südlich der Straße von ZERF nach WEISKIRCHEN aufhielten. Die  B -Kompanie des 1. Batallions zog los, um die  A -Kompanie zu unterstützen, und erhielt Hilfe durch die  C -Kompanie, die sich in der Umgebung von WEISKIRCHEN aufhielt.

 

15. März 1945

Das 2. Batallion, 318 IR, arbeitete mit dem 1. Batallion zusammen, um in den Wäldern entlang der Straße von ZERF nach WEISKIRCHEN aufzuräumen. Das 3. Batallion unterstützte sie und hielt sich in der Umgebung auf. Das 2. Batallion, das während des ganzen Tages in WEISKIRCHEN gekämpft hatte, warf einen schweren Gegenangriff des Feindes zurück, der mit Panzern und Infanterie geführt wurde; dabei kam es zu großen Verlusten auf Seiten des Feindes. Aufgrund des Eindringens von Deutschen in das Gebiet südlich der Straße von ZERF nach WEISKIRCHEN wurden die Kommunikationslinien des 2. Batallions aus den Wäldern in der Umgebung von MANDERN angegriffen und blockiert. Um das 2. Batallion in seinen Stellungen zu unterstützen, wurden von Cub-Flugzeugen Notversorgungsgüter abgeworfen. Das 2. Batallion berichtete, daß es die Kontrolle der einen Hälfte von WEISKIRCHEN zusichert, und öffnete die Straße von ZERF nach WEISKIRCHEN.

 

Am 16. März 1945 war das 2. Batallion, 318 IR, immer noch mit dem Häuserkampf in WEISKIRCHEN zugange. Die Straße war zur Unterstützung des Batallions offen.

 

16. März 1945

Das 3. Batallion räumte südlich und westlich von WEISKIRCHEN auf und erreichte den Ort um 01.00. Sofort stand es dem 2. Batallion  in seinem Kampf bei, die Kontrolle über den Ort zu gewinnen. Bis zu diesem Zeitpunkt war er schon zu zwei Dritteln eingenommen. Teile der Elite-Einheit  6. SS Gebirgsdivision  wurden in der Umgebung von WEISKIRCHEN identifiziert.

 

16. März 1945

Das 1. Batallion, 318 IR, wurde um 14.00 dem Combat Command A der 10. Panzerdivision angegliedert. Es klärte die Wälder entlang der Hauptversorgungsroute von ZERF nach WEISKIRCHEN auf. Kurz danach wurde das gesamte Regiment an die Combat Command A angegliedert. Nach der Aufklärung begannen Teile des Regiments, nach RAPPWEILER zu verlegen. Diese Bewegung der Task Force der 10. Panzerdivision erfolgte durch die Stellungen der 318 IR und 317 IR. Die 10. PD schob zusammen mit der 80. ID den Angriff nach Osten vorwärts.

 

17. März 1945

Das 318 IR blieb auch am 17. März 1945 bei der CCA, 10 PD. Das 1. Batallion schloß die Eroberung von WEISKIRCHEN um 08.25 ab. Aufgrund der Befehle der CCA begann das 1. Batallion, um 11.47 nach RAPPWEILER zu verlegen. Das 2. Batallion schlug in WEISKIRCHEN einen Vorposten auf, und das 3. Batallion begann gemäß ihren Befehlen augenblicklich, in Richtung Osten zu verlegen. Das Regimentshauptquartier wurde nach WEISKIRCHEN verlegt, wo es um 13.20 eintraf.

18. März 1945

Das 318 IR (verstärkt), minus das 1. Batallion, das der CCA, 10 PD, angegliedert war, biwakierte in WEISKIRCHEN. Um 09.53 wurde das 3. Batallion der Combat Command B (CCB), 10 PD, angegliedert, und zog los. Das 2. Batallion (plus ein Platoon Panzerzerstörer und die  B -Kompanie, 811 Panzerzerstörerbatallion) wurde zur Infantriedivisionsreserve abgestellt.  Das 318 IR (verstärkt), minus drei Platoons der unterstützenden Panzerzerstörer, kehrten unter die Kontrolle der Infantriedivision zurück.

 

18. März 1945

Das 318 IR (verstärkt) (minus drei Batallione und drei Platoons seiner unterstützenden Panzerzerstörer), erreichte OBERTHAL um 20.15.

 

19. März 1945

Das 1. Batallion, 318 IR, das der CCA, 10 PD, angegliedert war, nahm an der Eroberung von ST. WENDEL teil und stieß mit seinen Männern noch zehn Meilen (ca. 16 km) weiter Richtung Osten vor.

 

19. März 1945

Das 3. Batallion, 318 IR, angegliedert an CCB, 10 PD, nahm an der Eroberung von KUSEL teil.

 

19. März 1945

Das 2. Batallion, 318 IR, das als Divisionsreserve nach OBERTHAL abgestellt war, erhielt den Befehl, die Aufgabe des 3. Batallions zu übernehmen.

 

19. März 1945

Das 318 IR (abzüglich die Unterstützungseinheiten der Panzerzerstörer) zog nach KAISERSLAUTERN, das es gegen 19.30 erreichte. Das 1. und das 3. Batallion, die der 10. PD angegliedert waren, nahmen an einem zehn-Meilen-Vorstoß teil, der an KAISERSLAUTERN vorbeiführte, und erreichten eine Position sieben Meilen (11,2 km) westlich von LUDWIGSHAFEN. Dem 2. Batallion (immer noch Divisionsreserve) wurde die Aufgabe übertragen, im Kielwasser der Panzereinheiten im Sektor der 319 IR aufzuräumen. Dieses Batallion sorgte außerdem für die Einhaltung von Gesetz und Ordnung in ST. WENDEL. Während der Nacht zog es motorisiert nach KAISERSLAUTERN, um die Stadt zu erobern.

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