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386th Bomb Group

ausgestattet mit Martin B-26 Marauder.

 

Bombardierung auf Sicht durch Abteilungen und Schwärme in Flughöhe 9.900 bis 12.000 Fuß

 

Abteilung I, Schwarm A & B

PFF (PathFinderForce = Pfadfinder) Flugzeug abgebrochen.

 

Die Formation wurde von "Parade" angewiesen, das Sekundärziel St. Wendel (Q-568966) anzugreifen.

 

Die Schwärme A und B führten einen Sichtanflug auf das Südende des Verschiebebahnhofs mit herausragenden Resultaten.

 

Konzentrierte Treffermuster bedecken die geplante Haupteinschlagszone mit Zentrum am Südende des Verschiebebahnhofs gegenüber dem Rundhaus (Lokschuppen).

 

Am Rundhaus Treffer gesichtet, Eisenbahnschienen und -waggons in Höfen (yards).

 

Möglicher Treffer oder knappe Fehlwürfe auf ein Fabrikgebiet 550 Fuß süd-süd-westlich der Haupteinschlagszone. Verschiebebahnhof ist bedeckt mit Mustern; es sieht so aus, als als ob der Choke-point (der Punkt, wo die Schienen zusammenlaufen) zeitweise unbenutzbar ist.

 

Schwarm C konnte der Formation aufgrund eines Motorenschadens der Führungsmaschine nicht folgen. Der Schwarm führte einen Sichtanflug auf Theley (L-485005) durch. Konzentrierte Treffermuster mit Zentrum 1000 Fuß ost-süd-ost des Stadtzentrums (vermutlich Haupteinschlagszone). Muster bedeckt eine Nebenstraße, vermutlich Treffer auf zwei Wohngebäude.

 

 

Abteilung II

 

Diese Abteilung bombardierte das Sekundärziel St. Wendel (Q- 568966) aus dem gleichen Grund wie Abteilung I, Schwarm A & B. Die Formation machte einen Sichtanflug auf das Nordende des Verschiebebahnhofs mit exzellenten Resultaten. Mehr als 50% der Bomben lagen innerhalb eines 1000 Fuß-Radius um die Haupteinschlagszone ("Y"-Gabelung am Nordende des Verschiebebahnhofs). Zentrum der Muster 850 Fuß nördlich der Haupteinschlagszone. Die Bombenexplosionen bedecken den Choke-point am Nordende des Verschiebebahnhofs. Andere Explosionen bedecken den einzelnen Schienenstrang von Südosten bis Nordwesten. Eisenbahn- und etwa 30 Wohngebäude westlich und noröstlich Haupteinschlagszone sind ebenfalls von Treffermustern bedeckt.

Historische Forschungen · Roland Geiger · Alsfassener Straße 17 · 66606 St. Wendel · Telefon: 0 68 51 / 31 66
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