Schriftzug
Geschichte(n) -> 1767 kein Mühlenbann im Amt St. Wendel

Es will das Verbott Vom 21. Julii letzhin, daß

kein Müller nach den Mahlgästen fahren

solle, so wenig eine bännung nach sich Ziehen,

oder der Müller betrug unterstützen als Jedem

eine Mühl im Amt nach wohgefallen zu besuchen

frey stehet; - keine Änderung mag der Verbott

genennet werden, indeme bereits in 50tes Jahr

Jahr in hiesigen diensten zu stehen die gnadt

hab, dahero das altes herkommen wohl weis,

undt hab ich Niemahlen eines Müllers Karch mit

einer schellen in der Stadt herumb fahren geschehen

lassen, sonsten Niemahlen; es ist auch noch so

lang nicht, daß Niclas Nauman hierVon die würck=

ung gefühlet; -- Zu bewundern aber ist es,

daß gericht, und deputirte sich dieses Verbotts

ahnnehmen, da es die Müller allein ahngehet,

und der bürgerschaft frey stehet, mit ihrer fuhren

die früchten in eine Mühl nach wohlgefallen,

zu führen, oder zu tragen;

 

 

St. Wendel

d 2. 8bre 1767

 

sigl. Von Hame

Pro Copia originali ver-

botenus Consonante attestor

In fidem Theod. Fleck

stat- und hochgerichts

schreiber Zu St. Wendel

 

 

 

Quelle: Landeshauptarchiv Koblenz, 1 C 7533

 

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